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Stress

S  o r g e n
T  e r m i n e
R  a s t l o s i g k e i t
E  m o t i o n e n
S  c h n e l l i g k e i t
S  m a r t p h o n e


Wie wirkt Stress ?

Stress blockiert den Energiefluss und stört damit das Gleichgewicht im Menschen.

Stressoren können äußere Einflüsse sein (z.B. Termindruck, Streit, Ärger, negative Nachrichten in den Medien, Lärm, Hektik), aber auch innere wie Angst-Gefühle, Sorgen oder negative Gedanken und Haltungen.

Veränderungen im Energiehaushalt machen sich nicht von heute auf morgen bemerkbar. Sie beginnen z.B. mit Missstimmungen, Ängsten oder Konzentrationsschwäche. Ehe es zu körperlichen Beschwerden oder gar zum Zusammenbruch kommt, vollzieht sich ein langer Prozess des Ungleichgewichts.

Stehen wir dauernd unter Stress, weil immer neue Stressoren auf uns einwirken, kommt es nicht zur Entspannung, und dieser Dauerstress kann krank machen.

 

Was passiert bei Stress ?

Bei Stress laufen in unserem Körper Prozesse ab, auf die wir keinen Einfluss haben. Sie sichern unser Überleben in gefährlichen Situationen. Es werden ungeheure Kräfte im Körper mobilisiert. Denn es könnte ja sein, dass wir im nächsten Augenblick um unser Leben rennen oder kämpfen müssen, wozu wir Kraft im Bewegungsapparat brauchen.

Heutzutage haben wir aber selten die Situation, dass wir rennen oder kämpfen müssen, da wir kaum einem Löwen oder Tiger auf der Strasse begegnen. Wir haben z.B. Ärger im Büro und können die mobilisierten Kräfte gar nicht ausleben. Wir rennen nicht nach einem Streit mit einem Kollegen erst mal um den nächsten Häuserblock, sondern setzen uns an unseren Schreibtisch und arbeiten weiter. Wird aber die bereitgestellte Energie nicht nach außen abgeleitet (z.B. durch Bewegung, Sport), bleiben unsere Muskeln angespannt. Wir sind verkrampft und bekommen nach einiger Zeit Verspannungen und Schmerzen im Bewegungsapparat.

Wenn der Körper merkt, dass wir nichts unternehmen, um zu flüchten oder zu kämpfen, speichert er die Stresshormone und muss sich daher entgiften. Das Blut zieht sich aus den Muskeln des Bewegungsapparates zurück und verlagert sich in die Organe für Entgiftung und Ausscheidung (Lungen, Leber, Nieren). Es kommt zur Erschöpfung.

Dazu kommt, dass bei Stress das Vorderhirn, das für bewusstes Denken zuständig ist, abschaltet. Dieser Bereich wird nicht mehr ausreichend mit Energie versorgt, und wir können keine wohlüberlegten Entscheidungen mehr treffen. Uns fällt buchstäblich nichts mehr ein. Wir sind nicht in der Lage, in Ruhe über ein Problem nachzudenken und eine angemessene Lösung zu finden (wir haben eine geistige Blockade).

Die Energie konzentriert sich bei Stress im hinteren Bereich des Gehirns. Das ist der Bereich, in dem unter anderem unsere natürlichen Reflexe und unsere erlernten Handlungsweisen und Erfahrungen gespeichert sind. Bei Stress läuft ein Programm mit eingefahrenen Verhaltensmustern ab.

Wenn wir hingegen entspannt sind, haben wir die besseren Möglichkeiten. Die Zone für bewusstes Denken im Vorderhirn wird mehr mit Energie versorgt, ihre Aktivität wird erhöht. Dadurch haben wir die Möglichkeit, in Ruhe nachzudenken, Entscheidungsfreiheit zu genießen und neue Wege gehen zu können.

 

Was können wir tun, um Stress abzubauen ?


"Nicht, wie die Dinge wirklich sind,
sondern was sie für uns in unserer Auffassung sind,
macht uns glücklich oder unglücklich."

(Arthur Schopenhauer)

 


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